7F74004EA
   
Christopher-Daniel
 
   
     


 
Christopher-Daniel - Umgangssache 7 F 740/04-EA vor dem AG Andernach

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Meine Ex zog offiziell am 14.11.2004 aus der gemeinsamen Ehewohnung aus, nahm unseren gemeinsamen Sohn mit und zog in´s EG meines Elternhauses in die Wohnung, die ich ihr Ende 2000 vor unserer Hochzeit gegen Übernahme der Darlehensrestschuld übertragen hatte.

Fortan wollte sie mir Umgang mit meinem Sohn nur noch in ihrer Anwesenheit und in ihrer Wohnung gewähren.

Dies war aber aus meiner Sicht nicht möglich, da sie gleichzeitig behauptete, ich habe sie über 5 1/2 Jahre sexuell genötigt und Sie habe außerdem vielfache Körperverletzungen durch mich davongetragen.

Sie zeigte mich deswegen sogar an.

Beim Verhör in Koblenz konnte ich binnen weniger Minuten aufgrund von Vorlage von eindeutigen Beweisen meine Unschuld sehr schnell beweisen., weshalb das Verfahren auch eingestellt wurde.

Das Jugendamt der Stadt Andernach machte es sich leider einfacher. In seinem Bericht an das zuständige AG Andernach, aufgrund der Tatsache, daß ich am 29.11.2004 dort gewesen bin, weil meine Ex mir den Umgang mit meinem Sohn unmöglich machte, schreibt die seinerzeit zuständige Mitarbeiterin über meine Ex, Zitat: "Nach einem Polizeieinsatz habe sie beschlossen in ihre Eigentumswohnung innerhalb des Hauses zu ziehen. Die Polizei habe ihr dazu geraten." und weiter: "In den Gesprächen mit den Kindeseltern sehen wir und völlig konträren Angaben gegenüber, deren Wahrheitsgehalt wir nicht überprüfen können. Wir sehen uns daher nicht in der Lage, eine abschliessende Stellungnahme zu erstellen."

(Anmerkung: An der Stelle möchte man dem Jugendamt zurufen, daß sowohl der Name des Polizisten beim "Polizeieinsatz", als auch dessen Rufnummer der Polizei Andernach beim Jugendamt bekannt waren.)

Hier hätte sich sehr leicht überprüfen lassen, wer die Wahrheit sagt. Das hat man unterlassen und mehr noch gab die damals zuständige Mitarbeiterin mir persönlich zu verstehen, daß es ihrer Einschätzung nach nicht so sehr darauf ankomme wer die Wahrheit sage als, daß es dem Kind gut gehe!

Dann ist nur völlig unverständlich warum sie genau aus dem Grund, daß angeblich nicht überprüfbar ist, wer hier die Wahrheit sagt, keine abschliessende Stellungnahme abgegeben werden kann!

Am 23.12.2004 reichte meine damalige Anwältin einen Autrag auf Regelung des Umgangs mit meinem Sohn beim zuständigen Amtsgericht Andernach ein. Demnach sollte mir täglich nach Absprache eine Stunde mit meinem Sohn ohne Anwesenheit meiner Ex gewährt werden.

Sie führte in dem Antrag aus, daß meine Ex mir nach der Trennung den Umgang mit meinem Sohn verweigerte und ich ihn wenn überhaupt vereinzelt (Ca. 1x pro Woche)  sehen durfte. Dabei durfte ich ihn zumeist nicht auf den Arm nehmen, ihn nich drücken oder küssen. Sie fand dafür immer nue Begründungen, z.B. das Kind solle jetzt schlafen, gestillt werden, oder sie wolle einfach nicht, daß er es auf den Arm nehme.

Weiter, ich habe um den 21.11.2004 herum ein Gespräch mit meiner Ex geführt, auf mein Umgangsrecht hingewiesen und den Vorschlag gemacht, meinen Sohn täglich eine Stunde ohne sie zu sehen. Dies zunächst nur in meiner Wohnung, damit sie zur Stelle sein könnte, wenn etwas unplanmäßiges geschehen sollte.

Mit Schreiben vom 23.11.2004 habe die Bevollmächtigte meiner Ex noch mit Schriftsatz mitgeteilt, das Umgangsrecht einräumen zu wollen, nicht jedoch über Nacht.

Meine seinerzeitige Anwältin habe darauf hin mitgeteilt, daß Übernachtungen gar nicht beabsichtigt seien, es bestehe aber eine enge Bindung zum Vater und diese müsse trotz der Trennung aufrecht erhalten bleiben. Es wurde erneut der Vorschlag unterbreitet, daß Kind täglich eine Stunde alleine zu sehen.

Weiter führte sie aus, daß dies dann abgelehnt wurde, was mit angeblichen Gewalttätigkeiten meinerseits begründet worden sei.

Sie, meine ehemalige Anwältin, habe am 13.12.2004 noch einmal der Anwältin meiner Ex mitgeteilt, wie wichtig das Umgangsrecht für das Verhältnis zwischen Vater und Kind sei. Darauf habe sie keine Antwort erhalten.

Am 06.01.2005 schrieb die Anwältin meiner Ex an´s zuständige AG Andernach, daß meine Es seit Geburt meines Sohnes stets in seiner unmittelbaren Nähe gewesen sei, mein Sohn ausschließlich von ihr betreut und versorgt worden sei und sie das Kind niemals in der Obhut einer anderen Person alleine gelassen habe. Ich hätte keinerlei Betreuungs- und Versorgungsleistungen für meinen Sohn erbracht und sei insbesondere seit seiner Geburt niemals mit ihm alleine gewesen. Dies liege angeblich daran, daß ich vor der Trennung keinerlei Interesse an meinem Kind gezeigt hätte.

Ein Bedürfnis für die Regelung des Umgangs, so führte sie weiter aus, bestehe nicht, insbesondere deshalb, weil der Umgang freiwillig gewährt und lediglich unter die Bedingung der persönlichen Anwesenheit meiner Ex gestellt werde. Bereits außergerichtlich habe meine Ex mir mitgeteilt, selbstverständlich bereit zu sein, mir das Umgangsrecht mit meinem Sohn zu gewähren.

Angeblich sei sie genau deshalb nicht nach Köln gezogen, woher sie gekommen sei. Das Ziel ihres Umzugs sei die endgültige und vollständige Trennung von mir gewesen und andererseits sicherzustellen, daß der Kontakt und Umgang zwischen meinem Sohn und mir gewährleistet wird.

(Anmerkung: Nochmal das Zitat des Jugendamtes Andernach aus Schreiben an das AG vom 30.12.2004: "Nach einem Polizeieinsatz habe sie beschlossen in ihre Eigentumswohnung innerhalb des Hauses zu ziehen. Die Polizei habe ihr dazu geraten." Merkwürdig, wie man seine Ausagen von Ort zu Ort  "variabel" gestalten kann. ... aber es kommt ja nicht darauf an, wer die Wahrheit sagt! ;) )

Dann führte sie weiter aus, meine Ex sei zu einer großzügigen uund flexiblen Handhabung des Umgangsrechtes bereit, aber meine Forderung das Umgangsrecht ohne ihre Anwesenheit auszuüben entspreche nicht dem Kindeswohl. Meine Ex halte es zum Schutz und im Interesse meines Sohnes vielmehr,zumindest derzeit, für erforderlich zugegen zu sein. Mein Sohn sei seit seiner Geburt noch nie mit einer anderen Person alleine gewesen und werde zudem auch noch gestillt. Außerdem sei ich auch noch sehr gewalttätig und die gesamte Ehezeit sei von häufiger schwerer psychischer und physischer Gewalt meiner Ex gegenüber geprägt gewesen. Daher halte sie ihre Anwesenheit für zwingend erforderlich, damit ich meine Gewalttätigkeiten nicht auch gegenüber meinem Sohn ausübe. Bezeichnend sei insofern, daß ich meine Ex zu insgesamt zwei Abtreibungen genötigt hätte. (Vgl. hierzu: Zeugenaussagen)

Die Anwältin ergeht sich dann noch in Detailbeschreibungen angeblich von mir ausgeübter Gewalttätigkeiten und sexueller Nötigungen.

Eine davon ein angeblicher Bluterguß am Gebärmutterhals meiner Ex. Meine damalige Anwältin fragte mich damals wie der dahin komme und ich antwortete wahrheitsgemäß: "Keine Ahnung!"

Inzwischen habe ich geklärt, indem ich Google bemüht habe, daß der Scheinbeweis, den sie in Form einer ärztlichen Bescheinigung vorlegte sogar die Wahrheitswidrigkeit der Aussage meiner Ex bewies. Leider hat sich damals niemand die Mühe der Recherche gemacht.

Es stellte sich heraus, daß das lateinische Wort, daß als Diagnose im Bericht stand aber auch garnichts mit dem von meiner Ex behaupteten Bluterguß zu tun hatte. Vielmehr handelte es sich um eine, durch Papilomaviren verursachte Entzündung am Gebärmutterhals, die zu Blutungen neigt.

Ähnlich ging es mit der Behauptung, sie habe vor meinen Gewalttätigkeiten fliehen müssen und sich dabei mit der Hand an unserem Glastisch verletzt. Sie lieferte selbst den Beweis, daß es sich um eine Lüge handelte, da im Unfallbericht des Krankenhauses stand, wenn auch glücklicherweise etwas unleserlich, wie sie selbst angab, sie habe aus Wut mit der Faust auf einen Glastisch geschlagen!

Als ich ihr das im Gerichtssaal entgegenschleuderte konterte ihre Anwältin frech und lautstark: "Wieso war Ihre Frau denn wütend auf Sie?"

Ganz so, als sei ich an ihren krankhaften Wutausbrüchen Schuld, bzw. habe diese verursacht!

Ich dachte mir: "Nur gut, daß sie den armen Glastisch nicht auch noch beschuldigen kann!"...

 

...Fortsetzung folgt